Das Aquaponik-Team, bestehend aus Schülern der 4CRG, 4BEL, 5BEL und den dazugehörigen Professoren, unternahmen am Dienstag 25.10. eine Betriebsbesichtigung nach Neumarkt um eine professionelle Aquaponik Anlage zu besichtigen. Zwei Gründer des Start-up-Unternehmens führten uns durch die Anlage und erzählten uns vom Entwicklungsprozess. Beeindruckt hat uns, dass die Gründer des Unternehmens diese Initiative ergreifen, um Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten. Wir konnten viele hilfreiche Informationen sammeln, um unsere Pläne für das Aquaponik-System der Schule zu optimieren und zu erweitern. Falls jemand interessiert ist und mehr über das Unternehmen wissen möchte, verlinken wir hier ihre Website → https://www.solos.farm/ Valeria Windischer
Im Rahmen der Fortbildung „Architektur und Wein“ besuchte eine kleine Gruppe von Lehrer*innen der TFO und des RG Meran am Donnerstag, 7. April die Meraner Kellerei in Marling.
Die Führung durch den modernen Gebäudekomplex, der Altes mit Neuem verbindet, durch die verschiedenen Keller-Abteilungen mit teils technisch hocheffizienten Edelstahlbehältern und teils urig anmutenden Barrique-Fässern erzählte uns über die Anfänge der Kellerei im Jahr 1901 bis hin zu Neuerungen und Modernisierungen, die sich in den baulichen Umstrukturierungen widerspiegeln. Nach der Fusion der beiden Kellereien von Marling und Meran 2010 und Neueröffung 2013 brach eine neue Ära der Weinproduktion an, was sich in der anschließenden Verkostung der edelsten Weinsorten eindrücklich bestätigte. Ausgehend vom Sekt-Neuling „Brut Riserva DOC 36“ bis hin zum Dessert-Wein „Sissi“ wurde auch der typische Spargel-Wein Sauvignon und der Klassiker unter den Rotweinen der „Lagrein Riserva Segen 2017“ gereicht. Die Aroma- und Gaumensensationen im Kristallglas und das überwältigende Panorama, das die offene Glaskonstruktion über den Meraner Talkessel bis hinunter ins Etschtal freigibt, auch die Denomination der Weine „Sissi“ und „Segen“ bringen die Verquickung von Kultur-Landschaft, Tradition und Wein in greifbare Nähe.
Der Kreis schließt sich. Nach dem Besuch der Kellerei Bozen im denkwürdigen März 2020, wo die Teilnehmer*innen den Entscheidungen in Rom am Handy entgegenfieberten und sich am folgenden Tag im schulischen Lockdown befanden, beginnen wir im April 2022 gerade wieder an die damals verloren gegangene Normalität anzuschließen. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf Kurtatsch 2023.
Tage der offenen Tür an der Technologischen Fachoberschule Meran am Freitag 14.01.2022 von 14.00 – 16.30 Uhr und am Samstag 15.01.2022 von 9.00 – 12.30 Uhr
Voranmeldung über das Sekretariat wird empfohlen! 3G-Pflicht und FFP2-Maske für Begleitpersonen ist erforderlich
Schulführungen für Schüler/innen und Eltern in Kleingruppen auf Voranmeldung am: Montag 31.01.2022 und am Mittwoch 02.02.2022 jeweils um 14.30 Uhr; 16.00 Uhr und 17.30 Uhr
Das Rittner Hochplateau ist ein lohnendes Ausflugsziel: schöne Landschaften, zahlreiche Wanderwege und vor alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Meran aus gut erreichbar. Die Entscheidung der 2. Klasse TFO, den Ritten zum Ziel des heurigen Herbstausfuges zu wählen, erwies sich als gute Wahl. Auch wenn der Donnerstag Regen verhieß, ließen sich die 21 TFO-Schülerinnen und Schüler mit ihrem Klassenlehrer Josef Prantl von ihrem Wandertag auf den Ritten nicht abbringen. Besonders reizvoll war die Fahrt mit der neuen Rittner Seilbahn von Bozen nach Oberbozen. Das vom roten Porphyrgestein völlig zerstörte Hotel Eberle in Rentsch lag zu Füßen, von der Seilbahn aus konnten aber auch die Rittner Erdpyramiden und die wunderschöne Bergwelt der Dolomiten betrachtet werden. Geschichtelehrer Josef Prantl informierte die Klasse darüber, dass bereits 1907 eine Zahnradbahn von Bozen aus auf den Ritten führte. Davon übriggeblieben ist die Rittner Bahn, mit der die Klasse durch Wälder und über Wiesen nach Klobenstein fuhr. Der Regen hielt die Schülerinnen und Schüler nicht davon ab, von Rittens Hauptort aus über die Sigmund-Freud-Promenade nach Oberbozen zurückzuwandern. Der große Psychiater und Vater der Psychoanalyse hatte im Sommer 1911 auf dem Ritten Urlaub gemacht und hier sogar seine silberne Hochzeit gefeiert. In Lichtenstern erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus dem Leben des Seligen Josef Mayr-Nusser, der den Eid auf Hitler aus Gewissensgründen nicht leisten konnte und dafür mit dem Tode verurteilt wurde. Die Klasse besichtigte auch die dem Seligen gewidmete Kapelle neben dem Haus der Familie in Lichtenstern. Auch wenn immer mehr Wolken aufzogen und die Temperaturen stündlich sanken, gönnte sich die Klasse eine Mittagspause in Oberbozen, um am frühen Nachmittag die Heimfahrt anzutreten. Von einer Nebelwand umhüllt, ging es mit der Seilbahn nach Bozen zurück und dann wohlbehalten mit dem Zug nach Meran.
Schon bald war sich die 1 CTFO einig, den heurigen Herbstausflug als Radausflug ins Passeiertal zu organisieren. So trafen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrpersonen Prof. Josef Prantl und Prof. Nicola Randazzo am Donnerstagmorgen (24.9.) vor der Schule, um gemeinsam auf dem Radweg nach St. Leonhard zu fahren. Alle waren gut ausgerüstet, einige hatten sogar E-Bikes dabei. Die Lehrpersonen erklärten den Schülern vor dem Start noch die Spielregeln und so wurde pünktlich gegen 8.30 Uhr Richtung Passeiertal aufgebrochen. Das instabile Wetter bereitete jedoch etwas Kopfzerbrechen und so entschied sich die Gruppe in Etappen zu fahren, vorerst nur bis zum Quellenhof. Der Wettergott meinte es jedoch gut und so konnte gegen 11 Uhr doch noch St. Leonhard erreicht werden. Ganz reibungslos verlief die Tour nicht, denn Stürze waren beim nassen Unterboden nicht ganz zu verhindern. Zum Glück verletzte sich aber niemand. In St. Leonhard machte die Gruppe am Fischerteich Pause, viele aßen ihr Brot und erholten sich von den 25 Kilometern auf dem Rad. Danach besuchte die Klasse noch den Sandwirt, vor dem historischen Gasthofwurde auch ein Gruppenfoto geschossen. Die Rückfahrt nach Meran verlief deutlich leichter und schneller, ging es doch mehr oder weniger leicht abwärts. Gegen 15 Uhr, noch bevor es zu regnen begann, kam die Klasse wohlauf in Meran an. Der Herbstausflug hat zum besseren Kennenlernen beigetragen, aber auch verdeutlicht, dass es in einer Gruppe Regeln braucht und Rücksicht füreinander wichtig sind.
Ab September 2022 müssen alle Bürger/-innen aus Nicht-EU-Ländern Kenntnisse einer Landessprache und der lokalen Gesellschaft nachweisen, um für das Familien und Kindergeld des Landes ansuchen zu können.
Nähere Infos dazu gibt es auf der Seite:
Unsere Schule ist Partner der Erasmus-Akkreditierung ELLEu (Erasmus+ Lehren und Lernen in Europa) der Deutschen Bildungs- direktion und ermöglicht ihrem Personal EU-geförderte Fortbildungen im Ausland.