In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges ereigneten sich in Italien eine Reihe von Massakern an der Zivilbevölkerung. Auch wenn der “Sonnenberg” vom Namen her freundlich klingt: Eines der größten Kriegsverbrechen deutscher Militärs wurde am Monte Sole in den Hügeln des nördlichen Apennin bei Bologna begangen. Gemeinsam haben die Partnerklassen 4 BBW und die 3 LL/LLC (Liceo Linguistico e linguistico classico) des italienischen Lyzeums Orte des Grauens in der Po-Ebene und im Apennin besucht. Continue reading Monte Sole: Einmal Hölle und zurück
… zum heißesten Punkt des Sonnensystems
Von Mittwoch, dem 12. November bis Donnerstag, den 13. November 2014 fand wieder die alljährliche Elektronikexkursion nach München statt. Auch heuer waren die zwei Tage vollgepackt mit interessanten Besichtigungen!
Am ersten Tag ging es früh los, um 6.30 Uhr startete der Bus vollzählig Richtung München. Das erste Ziel war heuer das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik www.ipp.mpg.de in Garching, nahe München. Dort wird an einer zukünftigen Nutzung der Fusionsenergie geforscht, die aus schier unbegrenzten Rohstoffen – im Grunde aus Wasser und Lithium – Energie in Form von Kernfusion erzeugt werden soll. Am Anfang stand ein einführender Vortrag in einem Vorlesungssaal, bei dem die theoretischen Grundlagen und die Tätigkeitsfelder des Instituts vorgestellt wurden. Danach wurde es richtig interessant: die Besichtigung des Forschungsreaktors und der zum Betrieb notwendigen Generatoren! Es war schon beeindruckend, neben dem „heißesten Punkt des Sonnensystems“ (200 Millionen Grad Celsius, zum Vergleich: die Sonne kommt „nur“ auf etwa 5 Millionen) zu stehen. Die hauseigenen Schwungradgeneratoren liefen unglaubliche 400 MW Leistung für 10 Sekunden, das entspricht rund 10 Mal der Maximalleistung des Kraftwerkes Marling (43 MW). Continue reading Elektronikexkursion
Vom 13. bis zum 14. November 2014 waren die beiden 4. Klassen der Fachrichtung „Bauwesen, Umwelt und Raumplanung“ auf Architekturfahrt in Vorarlberg.
Gegen Mittag des ersten Tages wurde das „Center für Wellness und Kommunikation“ in St. Anton am Arlberg besichtigt. Für die Weltmeisterschaft 2001 wurde eine umfangreiche Umgestaltung des Schiortes St. Anton vorgenommen. Dabei wurden unter anderem die Stations- und Gleisanlagen der Bahn vom Ortszentrum verlegt, um die damalige Dorfteilung zu beseitigen.
Der Bericht des Direktors: Ein außergewöhnliches und schulübergreifendes Projekt zu den schrecklichen Jahren 1939-1945
PDF zum Download mit Text und Bildern >> Bericht-Projekt-Montesole-2014
s. auch älteren Beitrag des Vize-Direktors dazu
Lehrfahrt der zweiten Klasse nach München – Lernen im Deutschen Museum
Unsere Schule ist nach Oskar von Miller benannt, der sich für die Elektrifizierung unseres Landes (er plante u.a. auch das erste Kraftwerk auf der Töll) verdient machte und als Gründer des Deutschen Museums in München in die Technikgeschichte einging. Die Partnerschaft mit dem Deutschen Museum wird alljährlich durch eine zweitägige Lehrfahrt der zweiten Klassen gefestigt. Auch heuer waren die rund 60 Schüler/innen der 2. Klassen mit ihren Begleitpersonen Prof. Unterholzner, Canins, Oberhofer und Prantl zwei Tage in München.