Archive for the Projekte Category

Das kleine Europa im Schulzentrum

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Vertreter aller Schulen im Schulzentrum dachten anlässlich des Europatages über die Zukunft der Schule nach – Erstmalige Zusammenarbeit aller Schulen

Das Schulzentrum in der Karl-Wolf-Straße, in dem mehr als 2000 Jugendliche der zwei Sprachgruppen zusammen leben und lernen, stand am vergangenen Freitag sinnbildlich für ein vereintes Europa der Völker, Kulturen und Sprachen. Erstmals trafen sich Schülervertreter der Mittelschule und der italienischen sowie deutschen Ober- und Berufsschulen zu einem Gedankenaustausch über Visionen des Lehrens und Lernens in Zukunft im vereinten Europa.

Die Tagung mit dem plakativen Titel „Europa, die Google Brille und der 3-D-Drucker“ wurde von den Schulen im Rahmen des Europatages vorbereitet. Dabei ging es neben der Zusammenarbeit im Schulzentrum auch um Bildung und Ausbildung  in einem vereinten Europa der Zukunft. Continue reading Das kleine Europa im Schulzentrum

Reise der Erinnerung: Bozen, Museo Cervi und Parco Montesole

„Reise der Erinnerung“

„Reise der Erinnerung“

Der Bericht des Direktors: Ein außergewöhnliches und schulübergreifendes Projekt zu den schrecklichen Jahren 1939-1945

PDF zum Download mit Text und Bildern >> Bericht-Projekt-Montesole-2014

s. auch älteren Beitrag des Vize-Direktors dazu

Frieden und Freiheit sind nicht selbstverständlich

Er war bereits Gast an unserer Schule: Lionello Bertoldi (Partisanenverband) mit Schülern auf der „Reise der Erinnerung“

Er war bereits Gast an unserer Schule: Lionello Bertoldi (Partisanenverband) mit Schülern auf der „Reise der Erinnerung“

Ein außergewöhnliches schulübergreifendes Projekt zu den schrecklichen Jahren von 1939 bis 1945 führte auf eine „Reise der Erinnerung“ .

Nur die Erinnerung schafft die Voraussetzung für Frieden und Versöhnung im Europa der Zukunft. Diesem Leitsatz verpflichtet sah sich das schulübergreifende Projekt „Reise der Erinnerung“. Dabei standen die schrecklichen Jahre von 1939 bis 1945 im Mittelpunkt der Arbeiten, Begegnungen und Auseinandersetzung der 31 Oberschüler/innen. Dass es auch in Bozen ein Konzentrationslager gegeben und dass sich auch bei uns in Südtirol Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung geregt hat, vor allem aber, dass die SS in Italien schreckliche Massaker verübt habt, wissen nur wenige. Davon überzeugt, dass diese dunklen Kapitel der Geschichte angesprochen werden müssen, lud die Bozner Sektion der Vereinigung der Partisanen (ANPI) zwei Oberschulklassen zu einem außergewöhnlichen Projekt ein.

Foto 3 ABW

Die Klasse 3 ABW auf der „Reise der Erinnerung“

Von deutscher Seite nahm die 3. Klasse Bauwesen der Technologischen Fachoberschule Meran, von italienischer Seite die 2. Klasse des Sprachengymnasiums „Ghandi“ an der „Reise der Erinnerung“ teil. Unterstützt wurden sie dabei auch vom italienischen Schulamt, dem Amt für Jugendarbeit und der Plattform „Resistenza-Widerstand“. Während für Südtirol der Sturz Mussolinis 1943 eine Befreiung vom Joch des Faschismus bedeutete, begannen für Italien zwei Jahre nationalsozialistischer Besatzung. Das faschistische Italien war bis zum Sommer 1943 mit dem Deutschen Reich verbündet.

Nach der Absetzung Mussolinis und der anschließenden Kapitulation Italiens gegenüber den Alliierten besetzte die Wehrmacht Norditalien und etablierte hier einen neuen faschistischen italienischen Marionettenstaat. Etwa 600 000 italienische Soldaten, die den weiteren Kampf an deutscher Seite verweigerten, wurden entwaffnet und zur Zwangsarbeit nach Deutschland transportiert, wie der Historiker Carlo Romeo den Schülern im ersten Teil des Projektes schilderte. Geprägt von Unterdrückung, Option und Misshandlungen waren viele Südtiroler anfangs über die „Befreiung“ durch die Nazis erfreut, erklärte Leopold Steurer.

Aber auch bei uns regte sich Widerstand. Steurer verwies auf den „Andreas-Hofer-Bund“ und Franz Thaler, dessen Buch „Unvergessen“ die Schüler als Vorbereitung gelesen hatten. Mit dem Bau des Durchgangslagers von Bozen mit seinen insgesamt rund 9000 Gefangenen (darunter auch der bekannte italienische Showmaster Mike Bongiorno) erreichte der NS-Terror auch bei uns seinen Höhepunkt. Vom ehemaligen Senator und ANPI-Präsidenten Lionello Bertoldi erfuhren die zwei Klassen vor Ort vom Schrecken des Lageralltags.

Nach Fossoli und Triest war Bozen das dritte große Konzentrationslager in Italien. Bleibende Eindrücke erhielten die Schüler auf der zweitägigen „Reise der Erinnerung“ nach Marzabottto nahe Bologna. Das Massaker, das Einheiten der Waffen-SS Ende September 1944 im Apennindorf in den Siedlungen am Monte Sole verrichteten, gehört zu den schlimmsten Kriegsverbrechen in Italien. Als Racheakt auf die dauernden Angriffe der Partisanengruppe „Stella Rossa“ wurden 770 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, kaltblütig erschossen.

Ein besonderer Ort der Erinnerung ist auch das Haus der Bauernfamilie Cervi in Gattatico unweit von Verona, das Gegnern des Faschismus und der deutschen Besatzung Unterschlupf bot. Im November 1943 stürmten italienische Faschisten das Haus. Die sieben Brüder wurden gefangen genommen und dann erschossen. Die Gedenkstätte, die die Schüler besuchten, beherbergt heute das nach dem Vater benannte Institut und Museum Alcide Cervi.

Dass die Schüler von den zwei Schuldirektoren Franz Josef Oberstaller und Riccardo Aliprandini, aber auch vom italienischen Schullandesrat Christian Tommasini, Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei, den Lehrpersonen Josef Prantl, Roberta Maci und Elena Chiozzi sowie Mitgliedern des ANPI begleitet wurden, verlieh dem Projekt eine besondere Note. Wachsam die Verfassung zu hüten und Frieden und Freiheit nicht als selbstverständlich anzusehen, legte Lionello Bertoldi zum Abschluss allen ans Herz.

(sep) 

Erfolgreicher Girls Day an der TFO Meran

Foto GD

Unsere “Girls” vor der Schulbibliothek

Der Tag stand ganz im Zeichen von „Frau und Technik“. Manchmal herrschten nämlich noch sehr stereotype Vorstellungen vor, die Technik als eine reine Männersache sehen würden, wurde dabei bedauert.

In vielen Köpfen sei das Frauenbild noch sehr traditionell und die Rolle der Frau vordefiniert. Dass sich wenige Frauen für Technik begeistern lassen, hänge auch mit der Erziehung zusammen bzw. sei in unserer Kultur verankert.

Es sei wichtig, bereits im Kindesalter auch Mädchen für all das zu begeistern, das üblicherweise nur Jungs vorbehalten sei. So würde die geschlechtspezifische Trennung im Kindesalter Rollenbilder fixieren und die Mädchen in ihre typische Frauenrolle drängen. Grund- und Mittelschule hätten aber auch ihren Beitrag zu leisten und dürften Mädchen nicht vor einer technischen Ausbildung abschrecken, meinten unsere Schülerinnen. Continue reading Erfolgreicher Girls Day an der TFO Meran

Gesucht: Mitglieder für unsere Schulband

gitarreGesucht werden vor allem Singstimmen, Gitarre und Bass! Anmeldungen direkt am 28. Februar im Mehrzwecksaal von 7.50 bis 11.00 Uhr.

Schüler/innen, die sich zur Schulband melden, können während der Unterrichtszeit gerechtfertigt die Klasse verlassen. Anmeldungen sind auch per E-Mail möglich: silvio.simonetti@prismachip.it